Die gemeinsame Nominierung des rechtslastigen Landrates im Weimarer Land, Herrn Münchberg, durch CDU und SPD ist ein alleine schon ein schlechtes Zeichen für die Demokratie, so der Landesvorsitzende der Thüringer Linken, Knut Korschewsky.
„Dass nun auch noch die aus dem Weimarer Land stammende Ministerpräsidentin Lieberknecht erklärt, Herr Münchberg sei zwar 1994 aus der CDU ausgetreten, aber nie wirklich weit von der Partei gewesen, wirft erst recht einen bedenklichen Schatten auf die selbsternannte Thüringen-Partei“, erklärt Knut Korschwesky.
Der Parteichef reagiert damit auf die am Wochenende bekannt gewordene Erklärung von CDU und SPD, den gegenwärtigen Landrat des Weimarer Landes bei der Neuwahl am 22. April gemeinsam zu nominieren.
Das ist für mich höchst bedenklich, so der Vorsitzende der Linken in Thüringen, hat doch Herr Münchberg regelmäßig mit fremdenfeindlichen und nahe am rechten Rand gelegenen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht. „Dass der problematische Landrat jetzt den Segen der Koalitionäre auf Landesebene erhält, ist höchst problematisch. Immerhin sind Weimar und sein Umland eines der wichtigsten kulturellen und historischen Kernpunkte Thüringens, die auch prägend für das Land sind.
CDU und SPD sind gefordert, ihre Entscheidung zu überdenken und vom Rechtspopulisten Münchberg Abstand zu nehmen“, betont Knut Korschewsky.
Der Landesvorsitzende weist abschließend darauf hin, dass DIE LINKE mit einem eigenen politischen Angebot in die Landratswahlen startet. Aufgestellt wurde Stefan Wogawa, Vorsitzender der Kreistagsfraktion im Weimarer Land.