23. März 2017

Klares Bekenntnis zum Breitensport - Pelke, Korschewsky, Kobelt: Sportvereine stärken, Sportstätten sanieren

Zur heutigen Einbringung der Novellierung des Sportfördergesetzes erklären die sportpolitischen Sprecher*innen der Koalitionsfraktionen:

„Das Sportfördergesetz musste nach 23 Jahren unveränderter Gültigkeit dringend modernisiert werden. Die aktuelle Variante ist zeitgemäß, weil sie erstmalig klare Regeln zum Antidopingkampf und zum Kinderschutz als Fördervoraussetzungen für Sportorganisationen fest verankert. Das war längst überfällig und spiegelt den Fortschritt in einer jahrzehntelangen Debatte wider. Verstöße gegen die Anti-Doping-Bestimmungen und entsprechende Festlegungen des Landessportbundes werden künftig zu Sanktionen des Landes führen, in der Form, dass Fördergelder gestrichen werden. Das ist ein deutliches Signal der Koalitionsfraktionen für einen sauberen, dopingfreien Sport“, betont Birgit Pelke von der SPD-Fraktion.

„Der neue Gesetzentwurf ermöglicht eine bessere Unterstützung der Aktivitäten der vielen ehrenamtlichen Aktiven in den Thüringer Vereinen. Es geht hier um wesentliche Klarstellungen für die Benutzung von Sport- und Spielanlagen. Der ehrenamtliche Vereinssport genießt in Zukunft eine sehr hohe Priorität und soll einheitlich keine Gebühren für nicht kommerzielle Sportstättennutzung mehr bezahlen. Die klare Abgrenzung von kommerziellen Aktivitäten ist ein klares Bekenntnis für den Breitensport“,  macht Knut Korschewsky, Fraktion DIE LINKE, seine Haltung zum Entwurf des neuen Sportfördergesetzes deutlich.  

„Kommunen und Landkreise werden in ihrer Rolle als Sportstättenbetreiber deutlich gestärkt. Mit einer Verdoppelung der Mittel für Investitionen in marode Sportstätten auf jährlich mehr als ca. 12 Millionen Euro senden die Koalitionspartner ein positives Signal für die kommenden Jahre. Dazu tragen Mittel aus dem Kommunalen Investitionspaket, dem Landesinvestitionsprogramm, der Landesförderung für kommunale und Vereinssportstätten sowie dem Schulinvestitionsprogramm bei. Mit einer klaren Prioritätensetzung aus den Kommunen und Landkreisen können lange aufgeschobene Projekte endlich zur Umsetzung gebracht werden. Damit sagen wir maroden Sportstätten den Kampf an und wollen den Sanierungsstau auflösen“, freut sich Roberto Kobelt von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN über die neuen Gestaltungsspielräume.