1. März 2018

Thüringen-Tourismus 2017: Hervorragende Zahlen, sehr gute Aussichten für Bauhaus 2019

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Wirtschaftsministerium und Thüringer Tourismus GmbH (TTG) erklärt Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mit 9,9 Millionen Übernachtungen schaut Thüringen auf ein hervorragendes Jahr für den Thüringen-Tourismus zurück. Unterstützt vom Reformationsjubiläum, aber auch dank der Neuausrichtung des touristischen Marketings in dieser Wahlperiode war dies eine sehr erfolgreiche Entwicklung.“

Korschewsky weist dabei insbesondere auf zwei besonders erfreuliche Details hin: „Zehn Prozent mehr ausländische Gäste belegen eindrücklich, dass die Auslandsmarketingstrategie mit dem Schwerpunkt USA sehr gut funktioniert hat. Die persönliche Unterstützung des Ministerpräsidenten und des Wirtschaftsministers in den Vereinigten Staaten haben hier ebenso einen Anteil wie die engagierte Arbeit der Thüringer Tourismus GmbH seit dem German Travel Mart in Erfurt im Jahr 2015. Zum anderen belegen die Zahlen mit flächendeckenden Zunahmen, dass nicht nur unsere Top-Destinationen, die die neue Landestourismusstrategie in den Fokus rückt, profitieren, sondern, wie von uns immer betont, ganz Thüringen. Am deutlichsten wird dies mit den starken Zuwächsen im Hainich, wo es einen klaren Zusammenhang zur Wartburg und der Nationalen Sonderausstellung gibt.“

„Ich hoffe sehr, dass sich unsere gute Performance über die kommenden Jahre verstetigt und viele begeisterte Erstbesucherinnen und -besucher uns bald wieder besuchen. 2019 steht mit dem Bauhausjubiläum das nächste internationale Großereignis an. Mit der Kampagne „Das Bauhaus kommt aus Weimar“ wird Thüringen auch auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) kommende Woche erfolgreich für sich werben können. Ich freue mich, dass auch dieses Jahr der Wirtschaftssauschuss einen Fachbesuch auf der ITB absolvieren wird - unter anderem wegen des neuen Standkonzepts. Abschließend wünsche ich mir, dass unsere Betriebe die gute Bilanz 2017 nutzen können, um insbesondere weitere Investitionen in die Qualität anzugehen“, betont der Tourismuspolitiker.