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Knut Korschewsky

Kunstrasenplätze: Bund muss Verantwortung übernehmen

Zu den derzeitigen Diskussionen um die Kunstrasenplätze, auf denen vor allem auch Vereine in kleineren Kommunen ihrem Sport nachgehen, sagt der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Knut Korschewsky:

 

„Dass es über kurz oder lang auch eine Auseinandersetzung über die sogenannten Kunstrasenplätze geben würde, war angesichts der gesellschaftlichen Debatte über Plastikmüll vorhersehbar. Deshalb hätte ich von der Bundesregierung erwartet, dass sie vorausschauend einen Blick darauf hat und Ideen entwickelt, wie den vielen Vereinen geholfen werden kann, ihre Sportstätten umweltgerecht umzugestalten. Die Krokodilstränen, die Herr Seehofer jetzt vergießt, sind mehr als unehrlich.

Zu den derzeitigen Diskussionen um die Kunstrasenplätze, auf denen vor allem auch Vereine in kleineren Kommunen ihrem Sport nachgehen, sagt der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Knut Korschewsky:

„Dass es über kurz oder lang auch eine Auseinandersetzung über die sogenannten Kunstrasenplätze geben würde, war angesichts der gesellschaftlichen Debatte über Plastikmüll vorhersehbar.  Deshalb hätte ich von der Bundesregierung erwartet, dass sie vorausschauend einen Blick darauf hat und Ideen entwickelt, wie den vielen Vereinen geholfen werden kann, ihre Sportstätten umweltgerecht umzugestalten. Die Krokodilstränen, die Herr Seehofer jetzt vergießt, sind mehr als unehrlich.

Sollen alle die Vereine leiden, die in gutem Glauben in den letzten Jahren mit viel Eigeninitiative ihre Sportstätten spieltauglich saniert haben? Gerade viele Vereine in den ostdeutschen Ländern haben aufgrund des Sanierungsstaus aus den vergangenen Jahrzehnten die Möglichkeiten genutzt, ihre Sportanlagen mit Kunstrasen zu sanieren. Sollen sie wieder für ihr Engagement vor den Kopf gestoßen werden?

Eine sechsjährige Übergangsfrist für den Umbau der Sportplätze auf alternative Möglichkeiten, aber ohne die komplette Übernahme der Kosten durch den Bund, halte ich für eine Farce. Ich fordere den Bund auf, Verantwortung zu übernehmen und im Sinne sowohl der Umwelt als auch der Vereine die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.“