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Knut Korschewsky

Thüringen-Tourismus ist stabil

Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, äußert sich zur Debatte um vermeintliche Einbrüche bei den Gästezahlen in Thüringen im Jahr 2018: „Es überrascht nicht, dass das Jahr 2017 mit dem Reformationsjubiläum gerade bei den internationalen Gästen zu absoluten Spitzenwerten geführt hat. Vergleichen sollten wir jedoch die Zahlen der ersten drei Quartale von 2018 mit denen von 2016, was ein deutlich besseres Referenzjahr ist. Dabei wird offensichtlich, dass die Übernachtungszahlen stabil sind, die Zahl der Gästeankünfte sogar leicht gestiegen ist. Auch die Zahl der internationalen Gäste liegt im Jahr 2018 leicht über der von 2016 (211.000 zu 203.000 Gäste). Das stellt mich nicht zufrieden, zeigt jedoch, dass es keinen Grund für Alarmismus gibt, wie ihn die CDU verbreiten will.“

Korschewsky verweist darauf, dass unter Rot-Rot-Grün die mittel- und langfristigen Perspektiven im Tourismus verbessert worden sind. „Wir haben die direkten Mittelzuweisungen für den Tourismus von sieben (2014) auf elf Millionen Euro (2019) erhöht und planen für den Landeshaushalt 2020 eine weitere erhebliche Mittelsteigerung. Die neue Tourismusstrategie, das Projekt ‚Zukunft Thüringer Wald‘ und die Wanderwegekonzeption haben den Thüringen-Tourismus neu ausgerichtet, wofür es von vielen Touristikerinnen und Touristikern Lob und Anerkennung gibt. Die Sicherung und der Ausbau des Rennsteigtickets, die Fortschritte am Thüringer Meer und viele weitere kleine und große Projekte zeigen, dass sich dort etwas bewegt, wo unter den CDU-Regierungen vor allem Stillstand oder lokales Konkurrenzdenken herrschte.“

Bis solche Veränderungen und Investitionen sich auszahlten, benötige es jedoch einen gewissen Vorlauf, so der Tourismuspolitiker. „Bessere Qualität in den touristischen Leistungen, erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung und höhere Löhne zur Sicherung des Fachkräftebedarfs bleiben auch in den kommenden Jahren die großen Herausforderungen im Tourismus. Ich unterstütze deshalb auch ausdrücklich den Einsatz der Gewerkschaft NGG gegen die Tarifflucht der Ahorn-Gruppe als neuer Betreiber des Panorama-Hotels in Oberhof. Guter Service und gute Löhne und Arbeitsbedingungen sind zwei Seiten derselben Medaille. Dass hierzu der CDU nichts eingefallen ist, überrascht mich wiederum nicht.“