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Aufklärung und gemeinsames Handeln gefordert! - Pressemitteilung

Bezugnehmend auf einen Beitrag im Freien Wort vom 18. 2. 2014 unter dem Titel “Razzia am Wochenende in Sonneberger Stadtteil“ erklärt der Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Knut Korschewsky.

„Es ist mehr als besorgniserregend wenn der Arm und der Einfluss von gewaltbereiten Neonazis sehr wahrscheinlich bis nach Sonneberg geht. Wird doch von den verantwortlichen Stellen des Landkreises immer wieder davon gesprochen, das es im Landkreis Sonneberg „kein Problem“ mit Rechtsextremismus und schon gar nicht mit gewaltbereiten Neonazis gäbe. Wenn es sich aber herausstellen sollte, dass Sonneberger Neonazis sogar in kreisübergreifende Gewaltaktionen, wie in diesem Falle in den schweren Übergriff am Wochenende vom 09. Februar in Ballstädt, einbezogen sind, dann ist schnellstens ein gemeinsames  Handeln aller politisch Verantwortlicher im Landkreis gefordert“ , so Korschewsky.

Korschewsky liegen Informationen vor, nachdem einer der mutmaßlichen Täter in Ballstädt aus Sonneberg stammt und aus diesem Grund auch eine Durchsuchung stattfand. „Hierbei handelt es sich um einen in der Thüringer Neonazi-Szene vernetzten Rechtsextremisten. Vor dem Hintergrund des schweren Übergriffs in Ballstädt unter mutmaßlicher Beteiligung eines Sonneberger Neonazis aber ebenso in Kenntnis, dass die als rechtsextremistisch klassifizierte Band „Unbeliebte Jungs“ aus Sonneberg stammt und hier über einen Proberaum  verfügt, darf und kann die Aussage „kein Problem“ mit Rechtsextremismus nicht mehr getroffen werden.“

„Rechtsextremismus und Rechtsextremisten haben in unserem Landkreis keinen Platzt. Es darf nicht geduldet werden, dass Neonazis von Sonneberg aus unbehelligt im Land Thüringen agieren“

Abschließend fordert Korschewsky eine umfassende Aufklärung der Vorgänge am vergangenen Samstag und eine schnellstmögliche und umfassende Information an die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Sonneberg. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, umfassend über Vorgänge in ihrem Lebens- und Wohnumfeld informiert zu werden, und die Behörden haben die Pflicht diesem Informationsbedarf nach zu kommen“, so der Abgeordnete<xml>.</xml>