Auf der Internationale Tourismusbörse in Berlin
Das sich die Welt in Berlin trifft kommt öfter vor, aber nur einmal im Jahr trifft sich dort die Tourismus-Wirtschaft auf ihrer weltweit größten Fachmesse. Gründe der ITB einen Besuch abzustatten gibt es genug, für den Tourismuspolitischen Sprecher der LINKEN im Thüringer Landtag erst recht.
Als Sport- und Tourismuspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion ist ein Besuch der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB), als weltweit führende Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft, absolute Pflicht.
Gemeinsam mit Dieter Hausold, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, und Jörg Kubitzki, dem gesundheitspolitischen Sprecher, konnte ich mich über die aktuellen Trends des internationalen aber vor allem des innerdeutschen Tourismus informieren.
So besuchten wir selbstverständlich den Thüringer Länderstand und informierten uns über die touristische Entwicklung des vergangenen Jahres und die Vorhaben für das Jahr 2014. Die Themen Wellness und Gesundheit nehmen dabei einen breiten Raum ein. Erneut wurde für mich deutlich, dass der Tourismus in Thüringen immer noch nicht als schlagkräftiger Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor erkannt wird. Es ist dringend nötig den Tourismus in Thüringen noch attraktiver zu machen, um im Wettstreit der nationalen, aber auch internationalen Tourismus-Regionen bestehen zu können.
Dies kann nur mit einer attraktiven touristischen Infrastruktur und dem gemeinsames Handeln privater und öffentlicher Akteure gelingen. Dieses Zusammenwirken zu initiieren und da wo vorhanden zu befördern sehe ich ebenso als Grundlage verantwortlichen Regierungshandelns an, wie die Beförderung Region-übergreifender Kooperationen - in Thüringen und mit angrenzenden Tourismus-Regionen anderer Länder.
Im Rahmen der ITB organisierte die Bundestagsfraktion der LINKEN eine Podiumsdiskussion zum Thema "Schulfahrten und Kinder- und Jugendreisen als heutiger und zukünftiger Wirtschaftsfaktor". An dieser Diskussion nahmen neben Politikerinnen und Politikern auch Anbieter von Kinder- und Jugendreisen sowie der Bundesverband Kinder- und Jugendreisen teil.
Schul- sowie Kinder- und Jugendfahrten dürfen - so wurde festgestellt - nicht in erster Linie dem Wirtschaftsfaktor unterliegen. Die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche an solchen Reisen teilnehmen können ist ein zutiefst sozialpolitischer Aspekt, unterstützt die schulische und außerschulische Bildung, ermöglicht das "leibhaftige" Kennenlernen anderer Kulturen und fördert nicht zuletzt die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen. Die Erhöhung der Qualität der Reisen in Bezug Attraktivität und Bildungsinhalten ist dabei eine permanente Aufgabe. Insbesondere bei Klassenfahrten müssen Lehrerinnen und Lehrer stärker als bisher einbezogen werden.
Fazit: Viel Bildungszuwachs für die weitere Arbeit an zwei intensiven und gelungenen Tagen



