Unterstützung für das einzige Astronomiemuseum Deutschlands

Michael Stammberger
Wahlkreis

Tina Beer, Staatssekretärin für Kultur in der Thüringer Staatskanzlei besuchte auf Einladung von MdL Knut Korschewsky die Sternwarte Sonneberg und das dort befindliche Astronomiemuseum

Tina Beer, Staatssekretärin für Kultur in der Thüringer Staatskanzlei besuchte auf Einladung von MdL Knut Korschewsky die Sternwarte Sonneberg und das dort befindliche Astronomiemuseum.

Dort erwartet der Leiter der Sternwarte Pe­ter Kroll, Tho­mas Mül­ler Leiter des As­tro­no­mie­mu­se­ums, Stadtrat und Vereinsmitglied Tho­mas Hei­ne (Lin­ke) Ti­na Beer, Knut Kor­schew­sky und Mi­cha­el Stamm­ber­ger (Wahlkreismitarbeiter und Kreisvorsitzender DIE LINKE.Sonneberg).

Das Besucherteam bekam beim Museumsrundgang - unter Führung von Thomas Müller - Teleskope, Meteoritenfunde und Planetenmodelle zu sehen. Auch die Sonderausstellung „Fernrohre und ihre Meister“ durfte die Besuchergruppe bestaunen.

Peter Kroll und Thomas Müller erläuterten den Anwesenden im Anschluss an die Führung den wissenschaftlichen Aspekt der monatlichen Vorträge für Astronomiefans, der Lehrerfortbildungen, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Zusammenarbeit mit Studenten.

Besonders beeindruckte die Staatssekretärin die Schatzkammer der Sternwarte, das Archiv, in dem 300.000 Fotoplatten mit Sternbildern liegen, welche - auf der Suche nach veränderlichen Sternen entstanden - Veränderungen am Nachthimmel über Jahrzehnte hinweg dokumentieren.

Da­mit all dies wei­ter­ge­führt und bewahrt wer­den kön­ne, müs­se man sich nach Part­nern um­se­hen. Ei­nen lang­fris­ti­gen Plan aus­zu­lo­ten, wie es in der fer­ne­ren Zu­kunft wei­ter­ge­hen soll, ist seit­her das Ziel Krolls. So ver­su­che er „Land und Bund zu über­zeu­gen, Ko­ope­ra­tio­nen ein­zu­ge­hen“. Man brau­che ei­ne Struk­tur, bei­spiels­wei­se ei­ne Stif­tung, in der sich meh­re­re Part­ner ein­brin­gen. Au­ßer­dem führt er mög­li­che Zu­sam­men­ar­bei­ten mit um­lie­gen­den Uni­ver­si­tä­ten an.

Der Landtagsabgeordnete und die Staatssekretärin versprachen zum Abschluss des Besuches bei den Lösungsmöglichkeiten mitzuwirken.